Heilpraktikerin Katrin Strumpf

Homöopathie // Psychotherapie // Körperarbeit in Wannweil, Reutlingen

Um ein Ankommen bei sich (allein oder in der Gruppe) zu erleichtern, hier 2 Wahrnehmungsübungen

Übung zum Ankommen

Sitze aufrecht und schließe Deine Augen. Atme tief ein und wieder aus. Spüre Deinen Atem. Spüre das Einatmen und dann das Ausatmen. Spüre wie Deine Füße fest auf dem Boden stehen. Spüre wie Deine Zunge locker im Mund liegt und Dein Atem ruhig durch Dich fliessen kann.
Jetzt taste Deinen Körper innerlich ab und spüre wo Dich etwas schmerzt, wo Du beschwert bist oder blockiert. Nimm es wahr. Dann stell Dir vor, Du stehst unter einem Wasserfall und das Wasser spült in diesem Moment alle Deine Sorgen und Blockaden davon. Fühle wie die Wassertropfen alles fortspülen, in die Erde.
Jetzt lade Gefühle und Empfindungen ein, die Dir gut tun.
Atme wieder tief ein und wieder aus. Komme an und öffne Deine Augen.

Speicherübung

Diese Übung mache ich zum Beispiel mit Gruppen nach einer Aufstellung. Oder ich empfehle sie einer Person, die nach einem vollen Tag einfach die Ereignisse des Tages nicht hinter sich lassen kann. Diese Übung dient dazu, sich bewusst zu machen, dass ein bestimmter Zeitabschnitt jetzt vorbei ist (z.B. Aufstellung, der Tag, etc.) und hilft, das Anhaftende darin loszulassen. Die Übung machen wir im Stehen und sprechen dazu:

Mein Speicher ist gefüllt
(im Stehen, Beine zusammen, Hände an der „Hosennaht“)
Ich öffne meinen Speicher
(Beine Hüftbreit auseinander)
Und ich gebe alles an die Erde ab
(Hände machen die Geste an die Erde nach unten abzugeben)
Was mit dem Thema der letzten Aufstellung / des Tages / …. zu tun hat und nicht das Meine ist.
Ich bin jetzt wieder völlig frei von Fremdem
Ganz hier, ganz ich, ganz jetzt.
Ich schließe meinen Speicher.
(Hände wieder an der „Hosennaht“, Beine wieder zusammen)

Zur Ruhe kommen eine hohe Kunst.